Kai's Forum Users
26th August 2002, 01:00
Hallo zusammen,
kennt sich jemand damit aus, ob man, nachdem Baan im Echteinsatz ist, den Rundungsfaktor einer Einheit ändern kann?
Bei uns besteht das Problem, daß bei der Einführung von unseren "schlauen" Beratern "sinnigerweise" bei der Einheit Stück ein Rundungsfaktor von 0,0001 eingegeben worden ist. Dies müßte natürlich auf 1,0 geändert werden.
Kann man das nun noch tun z.B. über Table-Maintainance, oder hat das schwerwiegende, unkalkulierbare Folgen?
Hat jemand dies schon einmal gemacht?
Vielen Dank für Eure Antworten...
Gruß
Mr. Turbaan
Kai's Forum Users
28th August 2002, 01:00
Hallo Dirkvielleicht bin ich da zu blöd um das zu kapieren. Könnten Sie mir das etwas näher erklären mit den Teilstücken?
Bei uns besteht die Stüli immer aus n Teilen vom Artikel x. Wobei n ein Integer Wert ist zumindest bei der Einheit Stück. Ich habe ja keine 1,5 Stecker...
Sollte "wer gibt schon eine Stücklisteneinheit von 3 oder 4 oder 5 an?" ironisch gemeint sein?
Gruss
Mr. Turbaan
>Hallo zusammen,
>bitte unbedingt Vorsicht bei der Umstellung des Rundungsfaktors über ttaad4100.
>Die Verwendung von Teilmengen der physikalischen Einheit Stück kann nicht nur in den Stücklisten etc. vorkommen, sondern wird insbesondere im Planungsbereich (Stichwort: Hauptplanung, Verteilung auf verschiedene Perioden) oft verwendet.
>Es macht also durchaus Sinn, auch "Teilstücke" zu nutzen.
>Am besten, Ihr legt direkt zu Beginn zwei Einheiten an, eine mit Rundungsfaktor 1,0 und eine mit kleinerem Rundungsfaktor.
>Beispiel für die Verwendung von Teilstücken:
>Ein Teil wird in mehrere gleiche andere Teile getrennt:
>wer gibt schon eine Stücklisteneinheit von 3 oder 4 oder 5 an?
>viele Grüße
>Dirk
Kai's Forum Users
28th August 2002, 01:00
Hallo zusammen,bitte unbedingt Vorsicht bei der Umstellung des Rundungsfaktors über ttaad4100.
Die Verwendung von Teilmengen der physikalischen Einheit Stück kann nicht nur in den Stücklisten etc. vorkommen, sondern wird insbesondere im Planungsbereich (Stichwort: Hauptplanung, Verteilung auf verschiedene Perioden) oft verwendet.
Es macht also durchaus Sinn, auch "Teilstücke" zu nutzen.
Am besten, Ihr legt direkt zu Beginn zwei Einheiten an, eine mit Rundungsfaktor 1,0 und eine mit kleinerem Rundungsfaktor.
Beispiel für die Verwendung von Teilstücken:
Ein Teil wird in mehrere gleiche andere Teile getrennt:
wer gibt schon eine Stücklisteneinheit von 3 oder 4 oder 5 an?
viele Grüße
Dirk
Kai's Forum Users
28th August 2002, 01:00
Hallo Ulrich_2,
vielen Dank für Ihre Antwort. Ich denke auch, daß dies kritisch ist. Aber mal angenommen, wir prüfen das über ein Query und korrigieren alle entsprechenden Tables (Artikelstamm, Stüli... std. u. ksp.) auf Integer-Werte, kann man das dann umstellen, oder gibt das wegen irgendwelchen Historienwerte doch Probleme? Eigentlich ist es ja sowieso unglaublich, daß man so etwas grundsätzliches falsch einstellen kann. Und dies von Super-Consultern, welche als Nummer 1 in der Welt gehandelt wurden...
Gruss Mr. Turbaan>Hallo,
>mit dem Ändern des Rundungsfaktors auf 1,0 muss man vorsichtig sein, weil es vorkommen kann, das Sie in Stücklisten auch Bruchteile von 1 Stück als Komponentenmenge eingesetzt haben und diese Einsatzmengen dann nicht mehr stimmen.
>Bitte prüfen Sie das!!
>Grüsse
>Ulrich_2
>>Hallo Martin,
>>wie muß ich mi das Vorstellen?
>>Ich lege für Stück dann z.B. St2 an und über TableMaintainance hinterlege ich das dann überall?
>>Es sollen ja alle bisherigen "falsche" Einheiten auf den neuen Stand gebracht werden...
>>Da frag' ich mich, welche Aktion weniger kritisch ist.
>>Gruss
>>Mr. Turbaan
Kai's Forum Users
28th August 2002, 01:00
Hallo,
man kann den Rundungsfaktor von "grob" nach "fein" ändern (also von 1,0 auf 0,01) aber nicht umgekehrt. Das ist sogar Standardfunktionalität.
Im umgekehrten Fall würde ich eine neue Einheit verwenden.
Gruss
Martin
Kai's Forum Users
28th August 2002, 01:00
Hallo Martin,wie muß ich mi das Vorstellen?
Ich lege für Stück dann z.B. St2 an und über TableMaintainance hinterlege ich das dann überall?
Es sollen ja alle bisherigen "falsche" Einheiten auf den neuen Stand gebracht werden...
Da frag' ich mich, welche Aktion weniger kritisch ist.Gruss
Mr. Turbaan
Kai's Forum Users
28th August 2002, 01:00
Hallo,
mit dem Ändern des Rundungsfaktors auf 1,0 muss man vorsichtig sein, weil es vorkommen kann, das Sie in Stücklisten auch Bruchteile von 1 Stück als Komponentenmenge eingesetzt haben und diese Einsatzmengen dann nicht mehr stimmen.
Bitte prüfen Sie das!!
Grüsse
Ulrich_2>Hallo Martin,
>wie muß ich mi das Vorstellen?
>Ich lege für Stück dann z.B. St2 an und über TableMaintainance hinterlege ich das dann überall?
>Es sollen ja alle bisherigen "falsche" Einheiten auf den neuen Stand gebracht werden...
>Da frag' ich mich, welche Aktion weniger kritisch ist.
>Gruss
>Mr. Turbaan
Kai's Forum Users
29th August 2002, 01:00
Hallo Dirk,hier ist "so einer" der Stücklisteneinheiten verwendet. Es löst manche Probleme sehr elegant. Ein Beispiel: aus einem plattenförmigen Werkstoff entstehen im ersten AG drei Artikel des gleichen Artikelcodes (Aufteilen von Metall- oder Spanplatten mit einer Säge). Der plattenförmige Werkstoff hat die Vorratseinheit Stück mit (logischerweise) Rundungsfaktor 1,0000. Die Stückliste für den zu fertigenden Artikel müßte theoretisch die Komponente "Platte" mit der Menge 0,3333 enthalten. Geht aber nicht wegen des Rundungsfaktors der Vorratseinheit...
Die Lösung: der Artikel hat die Stücklisteneinheit 3, die Menge der "Platte" in der Stückliste ist nun 1! Sehr elegante Lösung finde ich.
Zurück zum eigentlichen Problem: klar das Einführen einer neuen Einheit mit dem richtigen Rundungsfaktor löst nicht das Problem der Altlasten, da die Vorratseinheit nicht mehr verändert werden kann. Eine "harte" Lösung auf der Datenbank kann sehr problematisch sein. Kommt drauf an wie komplex der logistische Ansatz generell gewählt wurde (PCF, ILC usw.) und wieviele Aufträge im System sind. Ein Patentrezept gibt es nicht und ein Restrisiko bleibt bei so einem gravierenden Eingriff immer. Einziger Tipp: nach der harten Umstellung eine Inventur durchführen damit die Bestände quasi nochmals neu initialisiert werden.
Viel Glück!
Martin