Kai's Forum Users
29th November 1999, 01:00
Hallo zusammen,
folgendes Problem :
Lieferant A) fertigt ein Teil und liefert es direkt weiter an
LIeferant B); dieser bearbeitet das Teil weiter und schickt es nach Fertigstellung direkt zu uns
Wie kann ich diesen Ablauf BAAN - technisch richtig darstellen, so dass a.) buchungstechnisch der Bestand stimmt und b.) buchhalterisch keine Probleme entstehen und die Rechnungsbeträge richtig zugeordnet werden ???
Die Vorstellung, dass Lieferant A) das Teil komplett gefertigt liefern soll und sich mit Lieferant B) absprechen soll ist n i c h t durchsetzbar a.) dauert es meistens zu lange b.) wird das Teil schlussendlich für uns teurer !!
Bin gespannt auf Eure Vorschläge
Gruss
Harry

Kai's Forum Users
30th November 1999, 01:00
Hallo Uli,
ich gebe Dir recht, daß das Verfahren mit Bestellung Kostenartikel aus Fibu-Sicht nicht ganz sauber ist. Zumindest das Problem mit der Darstellung der Fremdbearbeitungskosten als Arbeit im Umlauf kann man aber lösen, indem man im Schema für automatische Buchungen eine Doppelbuchung hinterlegt, und die Kosten damit einmal (aus der Integration) auf ein Aufwandskonto bucht und über die Doppelbuchung in die AiU.

Gruss Claudia

Kai's Forum Users
30th November 1999, 01:00
>Hallo Harry,
>die einfachste Lösung, die mir einfällt: die Bearbeitung als Kostenartikel bei Lieferant A bestellen. WE verwalten. EK-Rechnung buchen mit Kreditor B und als Referenz Bestellnummer der Bestellung an A angeben. Baan gibt dann zwar eine Meldung aus "Lieferant aus Bestellung ist ein anderer als Lieferant Ek-Rechnung "(oder so ähnlich), trotzdem kann der Wareneingang zugeordnet und die Rechnung genehmigt werden.

>Komplizierter wird es, wenn Fremdbearbeitung im Spiel ist, wenn also in der Logistik ein Produktionsauftrag mit Arbeitsgang Fremdbearbeitung angelegt wird und eine Fremdbearbeitungs-Bestellung generiert wird. Wie ist denn der Ablauf von Seiten der Logistik angedacht?
Hauptnachteil bei dem Verfahren ist aber, dass dann die Herstellkostenberechnung nicht stimmt - in den Herstellkosten des Fremdbearbeiteten Produktes fehlen die Kosten für die Fremdbearbeitung, die gehen also nicht aus Lager, sondern (Kostenartikel) gleich in den Aufwand.
Außerdem wird es bei der Rechnungsrüfung recht schwer, die Zuordnung Fremdbearbeiter/Bestellung zu finden, weil ja bei einem anderen Lieferanten bestellt wurde, als dem von dem man die Rechnung kriegt. Man kann also nicht über die Lieferantennummer einsteigen.
Vertrackt wird es aber auch, wenn man das Material nicht IMMER nur bei A bestellt und bei B bearbeiten lässt, sondern z.B. auch das unbearbeitete Material direkt von A auf Lager liegen hat. Dann steht man mit der selben Artikelnummer und kriegt die Dinger nicht mehr unterschieden.Eigentlich führt an einer Fremdbearbeitung (Stückliste, Arbeitsplan, Produktionsaufträge) kein Weg vorbei, wenn man alle Daten sauber haben will.

Das hat mich hier bei meinen AVlern/Einkäufern einiges an Überredungskunst gekostet, aber jetzt läufts ganz gut.Servus,
Uli

Kai's Forum Users
30th November 1999, 01:00
Hallo Harry,
die einfachste Lösung, die mir einfällt: die Bearbeitung als Kostenartikel bei Lieferant A bestellen. WE verwalten. EK-Rechnung buchen mit Kreditor B und als Referenz Bestellnummer der Bestellung an A angeben. Baan gibt dann zwar eine Meldung aus "Lieferant aus Bestellung ist ein anderer als Lieferant Ek-Rechnung "(oder so ähnlich), trotzdem kann der Wareneingang zugeordnet und die Rechnung genehmigt werden.
Komplizierter wird es, wenn Fremdbearbeitung im Spiel ist, wenn also in der Logistik ein Produktionsauftrag mit Arbeitsgang Fremdbearbeitung angelegt wird und eine Fremdbearbeitungs-Bestellung generiert wird. Wie ist denn der Ablauf von Seiten der Logistik angedacht?

Gruss, Claudia

Kai's Forum Users
1st December 1999, 01:00
>Hallo Uli,
>ich gebe Dir recht, daß das Verfahren mit Bestellung Kostenartikel aus Fibu-Sicht nicht ganz sauber ist. Zumindest das Problem mit der Darstellung der Fremdbearbeitungskosten als Arbeit im Umlauf kann man aber lösen, indem man im Schema für automatische Buchungen eine Doppelbuchung hinterlegt, und die Kosten damit einmal (aus der Integration) auf ein Aufwandskonto bucht und über die Doppelbuchung in die AiU.
>Gruss Claudia